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ab € 3199

Reisenummer 65968

Asien Mongolei: Wunderwelten-Reisen bis höchstens 12 Teilnehmer - Gobi - 15 Tage Wunderwelten-Reise

15 Tage Wunderwelten-Reise Mongolei p.P. ab € 3199

Magic Moments

Schützend wacht ein blauer Himmel über Mensch und Land.
Drehen wir noch eine Runde? Die Stunde der Gebetsmühlen im Gandan-Kloster.
Seltenheitswert mit neuen Chancen: das Tachi-Pferd in freier Wildbahn.
Da legst di nieder. Genussstunden in den heißen Quellen von Zencher.
Was vom Größenwahn blieb: Karakorum, die versunkene Machtzentrale Dschingis Khans.
Die Klippen von Bajandsag brennen jeden Abend schöner.
Der größte Sandkasten weit und breit: die »Singenden Dünen« von Khongoryn Els.
Authentisches Nomaden-Feeling in lautlosen Jurtennächten.

MAP Karte

Reiseverlauf

1. Ab in Dschingis Khans Heimat

Mit einem Koffer voller Vorfreude geht es per Bahn oder Flugzeug nach Frankfurt und von dort um 14:30 Uhr nonstop in die Mongolei.

2. Willkommen in Ulan-Bator

Ihr Reiseleiter freut sich auf Sie und begrüßt Sie herzlich nach der morgendlichen Landung, voraussichtlich um 5:20 Uhr, am Flughafen von Ulan-Bator. Beim Frühstück in Ihrem Hotel sammeln Sie Kräfte für den Tag und können anschließend Ihr Zimmer beziehen und sich etwas ausruhen. Am Nachmittag lernen Sie auf einem Stadtrundgang das Herz der Hauptstadt kennen: den zentralen Dschingis-Khan-Platz, ein schönes Beispiel für die sozialistische Architektur in Ulan-Bator. Weiter geht es zum Zaisan-Denkmal auf einem Hügel am Stadtrand, das Ihnen einen herrlichen Panoramablick über die Stadt bietet. Und zu guter Letzt besichtigen Sie den Winterpalast des achten und letzten Bogd Khan. Der Bogd Khan war das buddhistische Oberhaupt in der Mongolei. Von ursprünglich vier Sommer- und Winterresidenzen ist der Winterpalast die einzige noch erhaltene. Der ehemalige Palast ist heute ein Museum mit vielen Ausstellungen und umfasst insgesamt sechs Tempel. Vor dem Abendessen besuchen Sie ein ca. einstündiges Konzert und genießen die außergewöhnlichen Klänge des Kehlkopfgesangs und der Pferdekopfgeige.

3. Ulan-Bator und der Chustain-Nuruu-Nationalpark

Das Gandan-Kloster ist das größte und bedeutendste buddhistische Kloster im Land und liegt auf einem Hügel im Westen von Ulan-Bator. Die Tempel und Klosteranlagen sind in ihrer Pracht schon von weitem sichtbar. Die Anlage ist als »lebendes Museum« eine Attraktion und zugleich ein pulsierender Ort für den buddhistischen Glauben, der dort ausreichend Raum für Praxis und Lehre findet. Schön anzusehen sind die eifrig genutzten Gebetsmühlen, die sich sowohl außerhalb als auch innerhalb der Gebäude befinden. Im Kloster erleben Sie eine buddhistische Zeremonie zusammen mit Mönchen und können diesen Fragen stellen. Südwestlich der Hauptstadt liegt der Chustain-Nuruu-Nationalpark. Der Name bedeutet Birkengebirge. Der Park bietet eine typisch mongolische Wald- und Steppenlandschaft. Viele Wildtiere sind hier beheimatet, darunter Sibirische Wapitis, Gazellen, Rotwild und Steinböcke. Das Gebiet ist besonders für die Wiedereinbürgerung der Tachi-Pferde von großer Bedeutung. Sie waren in freier Wildbahn bereits ausgestorben und hatten nur in Zoos überlebt. Inzwischen leben hier dank erfolgreicher Züchtung mehr als 100 Tiere, die man leider nur selten zu Gesicht bekommt. Sie wandern etwa ein bis zwei Stunden durch den Park – genießen Sie die Einsamkeit in der Natur.

4. Gurwanbulag im Khogno-Khan-Naturreservat

Auf dem Weg gen Westen in die zentrale Region der Mongolei besuchen Sie die Khar Bukh Ruine, die ein Zeugnis des Kidan-Reichs aus dem 10. bis 12. Jahrhundert ist. Sie fahren weiter nach Gurwanbulag, eine Gegend in der Wald, Berge, einsame Steppen und die Sanddünen der Wüste Gobi zusammentreffen. Dieses einzigartige Gebiet gehört zum Khogno-Khan-Naturreservat. Hier besuchen Sie eine Nomadenfamilie und übernachten in einem Jurtencamp, das zu einer Nomadengemeinde gehört. Auf diese Weise kommen Sie in unmittelbaren Kontakt mit den Bewohnern und erhalten gleichzeitig tiefe Einblicke in deren Kultur und Alltag. Seien Sie nicht scheu und fragen Sie, was Sie über das Nomadentum wissen möchten – die Gastfreundschaft und fröhliche Lebensweise der Nomaden werden Sie begeistern.

5. Das Leben der Nomaden

Der gestrige Tag war mit Sicherheit nicht ausreichend, um alle Facetten des Nomadendaseins zu erleben. Heute bietet sich die Gelegenheit, den Tag ganz nach Ihrem Geschmack zu gestalten: genießen Sie die Ruhe der mongolischen Steppe, wandern Sie zu den Sanddünen, schauen Sie den Cowboys bei der Pferdezähmung zu, versuchen Sie sich beim Bogenschießen oder helfen Sie den Dorfbewohnern bei der traditionellen Käse- oder Milchschnapsproduktion inklusive Verköstigung. Am Ende dieses Tages werden Sie wissen, wie ein richtiges »Khorkhog« schmeckt und welche Tricks beim gemeinsamen »Shagai«-Spiel mit den Nomaden zum Gewinn führen.

6. Der Ugi-See und die heißen Quellen von Zencher

Auf dem Weg zu den heißen Quellen von Zencher machen Sie Halt am Ugi-See, einem wahren Vogelparadies. Im Frühjahr, wenn das Eis aufbricht, rasten hier Zugvögel. Genießen Sie die Ruhe am See, beobachten Sie die Vögel oder kühlen Sie Ihre Füße im Wasser ab. Etwas südlich von Zezerleg liegen die heißen Quellen von Zencher, die Sie gegen Mittag erreichen. Das schwefelhaltige Wasser sprudelt mit etwa 86,5 Grad Celsius aus dem Boden. Der Nachmittag ist ganz dem Nichtstun verschrieben, das Sie nur hin und wieder durch ein Bad in den heißen Quellen unterbrechen sollten. Genießen Sie die Thermalbecken und sonstigen Annehmlichkeiten in Ihrem Jurtencamp und entspannen Sie sich, während Sie die Eindrücke der letzten Tage Revue passieren lassen.

7. Karakorum im Orchon-Tal

Ihr Ziel für heute ist Karakorum, welches Sie am frühen Nachmittag erreichen. Dschingis Khan wählte diesen Ort im Orchon-Tal zum Sitz seines Weltreiches. Aber dies war nicht von Dauer: Schon Ende des 14. Jahrhunderts zerstörten es Chinas Truppen. Etwa 200 Jahre später begann die zweite Blüte Karakorums. Hier entstand auch das erste buddhistische Kloster der Mongolei, das Ende der 1930er Jahre von den Kommunisten teilweise zerstört wurde. Sie besuchen einen Markt und besichtigen die buddhistische Tempelanlage von Erdene Dsuu, die heute zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Das Kloster wurde nach einer Gottheit benannt. Erdene Dsuu bedeutet »kostbarer Herr« bzw. »hundert Schätze«. Das Kloster ist von einer großen Mauer im tibetischen Stil umgeben, in die 100 Stupas und vier große Tore in jede Himmelsrichtung integriert sind. Unweit von Karakorum befindet sich die Filzwerkstatt »Zuulun Suvd«. Ursprünglich im familiären Kreis gegründet, entwickelte sich die Werkstatt schnell zu einer Frauenhandwerksgenossenschaft. Seit vielen Jahren finden in diesem Projekt Senioren, Arbeitslose und Menschen mit Behinderungen Beschäftigung und stellen eine Vielzahl an Filzprodukten her. Überzeugen Sie sich selbst von der Handwerkskunst - mit Sicherheit finden Sie ein paar hübsche Mitbringsel für Daheimgebliebene.

8. Ongi-Kloster

Heute fahren Sie zum Ongi-Kloster, das auf beiden Seiten des Ongi-Flusses in einem kleinen schwarzen Lavagebirge liegt. Der 435 Kilometer lange Fluss entspringt im Changai-Gebirge und verläuft durch die Wüste Gobi, bis er in den Roten See mündet. Mittlerweile ist der Fluss vom Austrocknen bedroht: 1998 versiegte er zum ersten Mal. Sie besichtigen die Klosterruine, denn wie alle Klöster wurde auch diese Anlage zerstört. Seit etwa 15 Jahren erinnert eine Stupa an die in den 1930er Jahren getöteten Lamas. In einem neu errichteten Tempel praktizieren heute wieder ein paar Mönche. Neben einem kleinen Museum sieht man auf einem nahe gelegenen Hügel Tierskulpturen. Das Kloster war einst ein Zentrum der buddhistischen Bildung für Medizin, Philosophie und Astrologie.

9. Rot glühende Felsen von Bajandsag

Raus aus den Federn und rein in die Felsen von Bajandsag. Bajandsag bedeutet »reich an Saxaul«, denn hier wachsen viele Saxaulbäume. Diese verknöcherten Bäume sind wahre Überlebenskünstler in der sonst kargen Landschaft und bieten einen bizarren Anblick. Der rote Sandstein verwandelt sich in der Abendsonne in ein glutrotes Lichtermeer. Deshalb trägt das Gebirge den Beinamen »flaming cliffs«, also »brennende Klippen«. Am frühen Nachmittag erreichen Sie das »rote Ufer«. Die Gegend ist berühmt für ihre spektakulären Fossilienfunde. Vor vielen Millionen Jahren lebten hier Dinosaurier, deren Relikte noch gut erhalten sind. Bajandsag gilt deshalb auch als Eldorado für Paläontologen. 1923 fand der Forscher Roy Chapman Andrews hier den größten Dinosaurier-Friedhof der Welt. Erstmals wurden auch Dinosaurier-Eier entdeckt. Heute noch werden immer wieder neue Fossilien freigelegt. Sie wandern etwa eineinhalb Stunden durch einen Saxaulwald bis zu den rot glühenden Klippen. Genießen Sie die Stille und den atemberaubenden Anblick der Landschaft in der Abendsonne.

10. Singende Sanddünen von Khongoryn Els

Im Gobi-Gurwan-Saichan-Nationalpark westlich von Dalanzadgad liegt eine der Hauptattraktion der Mongolei: die spektakulären Wanderdünen von Khongoryn Els, die mehr als 100 Meter hoch und vier Kilometer breit sind und sich zwischen den Gebirgszügen über eine Länge von 180 Kilometern erstrecken. Nachdem Sie Ihr Jurtencamp bezogen und sich erfrischt haben, erklimmen Sie den höchsten Gipfel der »singenden Düne« – genießen Sie die Aussicht! Wenn der Wind über den Dünenkamm streicht, erzeugen die Sandkörner ein eigenartiges Summen. Deshalb werden sie auch »singende Dünen« genannt. Anschließend rutschen Sie den Hügel wieder herunter. Den Abend lassen Sie mit einem traumhaften Blick auf die goldenen Sanddünen ausklingen.

11. Zu Hause bei Kamelzüchtern

Weil es so schön war, fahren wir noch einmal zu den Sanddünen. Im Vormittagslicht wirken sie ganz anders. Oder sind sie über Nacht gewandert? Wir besuchen eine Kamelzüchterfamilie in ihrem Ger - dem Küchen-, Wohn- und Schlafzelt. Dort haben Sie auch die Gelegenheit auf den launigen Wüstenschiffen zu reiten. Anschließend geht es noch einmal auf einen flachere Sanddüne und am Nachmittag genießen Sie freie Stunden in Ihrem Camp mit direktem Blick auf die eindrucksvollen Dünen von Khongoryn Els.

12. Geierschlucht Jolyn Am

Etwa 45 Kilometer westlich von Dalandsadgad liegt Jolyn Am, ein malerisches enges Tal, auch Geierschlucht genannt. Die Schlucht liegt östlich des Gurwan-Saichan-Berges im Osten des Altai-Gebirges. Der Bach, der sich durch das Tal schlängelt, verschwindet am Ende unter einem nach dem Winter meterdicken Schneefeld, das auch im Sommer nicht komplett abtaut. Sie wandern etwa eineinhalb Stunden durch das Tal und können dabei mit etwas Glück Geier, Steppenbussarde und verschiedene Falkenarten am blauen Himmel kreisen sehen.

13. Baga Gasrin Tschuluu

Am frühen Morgen beginnt die lange Fahrt zur mitten in der Steppe gelegenen Felsformation Baga Gasrin Tschuluu. Für die Mongolen ist dies eine Pilgerstätte, an der buddhistische Zeremonien durchgeführt werden. Mitten darin befinden sich die Ruinen eines Klosters. Viele Legenden ranken sich um das Bergmassiv. So soll Dschingis Khan mit seinen Kriegern hier gelagert haben. Beweise hierfür gibt es nicht, aber die Geschichten und die außergewöhnliche Anordnung von Fels, Mineralquellen und Steppe werden auch Sie verzaubern. Sie wandern etwa zwei Stunden durch die wunderschöne Landschaft. Mit etwas Glück sehen Sie Steinböcke, Wildschafe, Murmeltiere oder Geier.

14. Zurück nach Ulan-Bator

Sie verabschieden sich von den einsamen Steppen und Wüstenlandschaften und fahren zurück nach Ulan-Bator. Am Nachmittag erreichen Sie die Hauptstadt und beziehen Ihr Hotelzimmer. Der Rest des Tages steht Ihnen zur freien Verfügung, um letzte Souvenirs zu kaufen und noch einen kleinen Spaziergang zu machen. Die Mongolei ist bekannt für ihre Produkte aus Kaschmirwolle und Kamelhaar.

15. Abschied vom Land des blauen Himmels

Am Morgen werden Sie zum Flughafen von Ulan-Bator gebracht. Hier verabschieden Sie sich schweren Herzens von Ihrem Reiseleiter und diesem freundlichen Land und fliegen voraussichtlich um 9:40 Uhr nonstop nach Deutschland. Sie landen gegen 13 Uhr in Frankfurt und reisen weiter in Ihren Heimatort.

Leistungen bei Chamäleon

  • Wunderwelten-Reise bis höchstens 12 Teilnehmer
  • Garantierte Durchführung aller Termine
  • Linienflug mit MIAT Mongolian Airlines von Frankfurt nach Ulan-Bator und zurück
  • Rail & Fly innerhalb Deutschlands. Bequem in der 2. Klasse zum Flieger
  • Allrad-Reiseminibus
  • 2 Übernachtungen im Hotel in Ulan-Bator sowie 11 Übernachtungen in traditionellen Jurtencamps mit gemeinschaftlichen Sanitärzelten
  • Täglich Frühstück, 11 x Mittagessen, 13 x Abendessen
  • Nomadenleben hautnah in Gurwanbulag
  • Nationalparkgebühren und Eintrittsgelder
  • Reiseliteratur
  • 100 m² Regenwald auf Ihren Namen
  • Deutsch sprechende einheimische Reiseleitung

Wunschleistungen und Preishinweise

  • Einzelzimmerzuschlag: 499 €
  • Anschlussflug (DE) mit Lufthansa: ab 199 €. Mögliche Abflughäfen: Berlin, Bremen, Dresden, Friedrichshafen, Hamburg, Hannover, Leipzig, Münster/Osnabrück, Nürnberg, Stuttgart
  • Anschlussflug (AT) mit Lufthansa oder Austrian Airlines: ab 199 €. Mögliche Abflughäfen: Graz, Linz, Wien
  • Anschlussflug (CH) mit Lufthansa oder Swiss: ab 299 €. Mögliche Abflughäfen: Basel, Genf, Zürich
  • Business-Class-Flug-Aufpreis inklusive Rail & Fly (DE) 1. Klasse: ab 1.200 €

Hinweise

Barrierefreiheit: Unsere Reisen sind für Menschen mit eingeschränkter Mobilität und anderen Behinderungen im Allgemeinen nicht geeignet. Ob diese Reise dennoch Ihren individuellen Bedürfnissen entspricht, erfragen Sie bitte bei uns.

Termine

Termine

Gobi - Asien Mongolei: Wunderwelten-Reisen bis höchstens 12 Teilnehmer

Einzelzimmerzuschlag € 499

29.06.2019Samstag, 29. Juni 2019 - Samstag, 13. Juli 2019
15 Tage / 14 Nächte

3399 EUR

 

Einzelzimmerzuschlag € 499

09.07.2019Dienstag, 9. Juli 2019 - Dienstag, 23. Juli 2019
15 Tage / 14 Nächte

3399 EUR

 

Einzelzimmerzuschlag € 499

17.07.2019Mittwoch, 17. Juli 2019 - Mittwoch, 31. Juli 2019
15 Tage / 14 Nächte

3199 EUR

 

Einzelzimmerzuschlag € 499

24.07.2019Mittwoch, 24. Juli 2019 - Mittwoch, 7. August 2019
15 Tage / 14 Nächte

3199 EUR

 

Einzelzimmerzuschlag € 499

31.07.2019Mittwoch, 31. Juli 2019 - Mittwoch, 14. August 2019
15 Tage / 14 Nächte

3199 EUR

 

Einzelzimmerzuschlag € 499

03.08.2019Samstag, 3. August 2019 - Samstag, 17. August 2019
15 Tage / 14 Nächte

3299 EUR

 

Einzelzimmerzuschlag € 499

17.08.2019Samstag, 17. August 2019 - Samstag, 31. August 2019
15 Tage / 14 Nächte

3299 EUR

 

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